Im Rahmen einer professionell durchgeführten Angriffsmethode wurden mittels Fake President Fraud (FPF) weisungsabhängige Mitarbeiter durch Ausnutzung menschlicher Eigenschaften (Vertrauensbezeugungen, Lob, e-mail und telefonische Kontakte sowie Zerstreuung von Zweifeln durch falsche Urkunden und vorgebliche Beteiligung seriöser Autoritäten (hier: Finanzmarktaufsicht)) geschickt manipuliert und getäuscht. Dies führte zu einem Fake President Fraud (FPF), wozu auch der OGH angerufen […]
Monat: März 2022
Bilanzierung von strittigen Forderungen
Der OGH hat mit Judikat vom 6.8.2021, GZ 6 Ob 126/21 d folgendes ausgeführt: Die in §§ 277 ff UGB statuierte Offenlegungspflicht sieht keine Ausnahmen für Fälle vor, in denen einzelne Bilanzposten mit Unsicherheit behaftet sind. Vielmehr enthält das Rechnungslegungsrecht ausreichend Möglichkeiten, gegenüber Dritten wahrscheinlich bestehende Verbindlichkeiten oder drohende Verluste aus schwebenden Geschäften auszuweisen. In diesem Sinne […]
Auswirkungen der Eskalation des Russland-Ukraine-Konflikts auf die Rechnungslegung zum 31.12.2021 und deren Prüfung
Das Institut der österreichischen Wirtschaftsprüfer hat aufgrund der Eskalation des Russland-Ukraine-Konflikts am 7.3.2022 im Rahmen einer Vortragsreihe Stellung zu den Auswirkungen auf die Unternehmensberichterstattung und Abschlussprüfung genommen: Bei Abschlüssen, deren Geschäftsjahr zum 23.02.2022 oder früher enden, ist der Russland-Ukraine-Konflikt als ein wertbegründendes Ereignis zu behandeln und somit wird keine Anpassung der Posten des Abschlusses erforderlich […]